Aktuelles aus dem Bereich Berufsorientierung
- Sozialer Tag der 8. Klassen bei der AWO (November '25)
Am Dienstag, den 25. November 2025, besuchten unsere Achtkllässler des Wahlpflichtbereichs Französisch im Rahmen der Berufsorientierung die AWO zu einer Betriebsbesichtigung. Der Tag stand unter dem Schwerpunkt, den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Einblick in die Arbeit einer sozialen Einrichtung zu ermöglichen und mögliche berufliche Perspektiven kennenzulernen. Weiterlesen [...]
- Ausbildungsbörse bei uns im Haus (November '25)
Am Freitag, den 21. November 2025, fand an unserer Schule erneut die jährliche schulinterne Ausbildungsbörse für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Sehen“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Jugendlichen mit Sehbehinderung oder Blindheit sowie deren Eltern einen umfassenden Überblick über berufliche Perspektiven, Unterstützungsangebote und weiterführende Bildungswege zu geben. Weiterlesen [...]
Die berufsorientierende Klassenfahrt in Jahrgangsstufe 9 - ein Schülerbericht
Vom 04.04. bis 11.04. war die berufsorientierende Klassenfahrt beim AVT Teltow. Dort waren wir eine Woche.
Am Montag bearbeitete ich eine Metallschachtel. Als Vorlage hatte ich dazu ein Rechteck. Diese Vorlage musste ich jedoch zuerst biegen, damit ich die Schachtel zusammenschrauben konnte. Zum Biegen gab es zwei Methoden: Die erste Methode war, die Metallseite mit der Maschine zu biegen. Die zweite Methode war, die Seite mit einem Hammer zu biegen. Daraus habe ich gelernt, dass das Biegen mit einer Maschine wesentlich einfacher ist als das Biegen mit einem Hammer. Für mich waren die quietschenden Geräusche der Maschine etwas laut, aber das machte mir kaum etwas aus. Der Praxisanleiter war nett, offen und hilfsbereit. Außerdem sagte er mir, dass der Beruf Goldschmied gut zu mir passen könnte.
Am Dienstag hatten wir einige berufliche Sachen im Bereich IT gelernt, z.B. über den/die Kaufmann/-frau. Außerdem hielten wir gruppenweise einen Vortrag über diesen Beruf. Das Ganze hatten wir bis Mittwoch gemacht. Den Praxisanleiter fand ich nett, aber die Gestaltung des Fachs IT fand ich langweilig. Für mich war es anstrengend, konzentriert und schnell zu arbeiten.
Ab Mittwoch (nach IT) arbeitete ich in einer Gastronomie (Restaurant). In der Gastronomie lernte ich, wie man Tische dekoriert und eindeckt. Außerdem lernte ich noch das Servieren mit drei Tellern in einer Hand, das Bedienen von Gästen und das Kellnern. Das Beste wiederum war das Cocktailmixen und das Dekorieren von Tischen. Herausfordernd war für mich das Balancieren mit den drei Tellern in einer Hand. Zwischendurch gab es noch Wettbewerbe wie "Wer hat den besten dekorierten Tisch?" oder "Wer hat den leckersten Cocktail?". Am nettesten und besten fand ich den Praxisanleiter in der Gastronomie.
Am Freitag (letzter Tag) arbeitete ich in der Küche. Dort kochte ich einen Eintopf mit Möhren, Nudeln und Kräutern. Außerdem backte ich Schokokekse und Hefegebäck. Für mich war es jedoch schwierig, schnell zu backen und zu kochen. Die Praxisanleiterin war nett, offen und höflich.
Das Zimmer war für mich erst einmal perfekt. Beim Badezimmer würde ich gerne den Duschvorhang gegen eine Duschkabine ersetzen. Ansonsten fand ich das Zimmer sehr gemütlich und schön.
Der berufliche Weg hat sich so verändert, dass ich mir gut vorstellen kann, Berufe in der Gastronomie und auch im Handwerk auszuprobieren. Im Großen und Ganzen fand ich die Fahrt schön und ich würde auch berufssuchenden Schülern/-innen die Fahrt weiter empfehlen.
Schüler einer 9. Klasse (anonym) im Schuljahr 2024/25
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Praxislernen in Werkstätten
Seit dem Schuljahr 2022/23 kooperiert unsere Schule im Rahmen des Förderprogramms „Praxisnahe Berufsorientierung“ mit dem Zentrum für Aus- und Weiterbildung Berlin-Brandenburg (kurz: ZAL) in Wildau. Während einer praxisnahen Projektwoche erkunden die Achtklässler/innen in den Werkstätten des ZAL verschiedene Berufsfelder wie „Bildung und Soziales“, „Pflege“, „IT“, „Farb- und Raumgestaltung“, „Metalltechnik“ oder „Sanität-Heizung-Klima“. Sie werden von den Praxisanleitern/-innen theoretisch und praktisch durch die einzelnen Berufsfelder geführt und reflektieren und analysieren täglich ihre Erfahrungen, Fähig- und Fertigkeiten sowie ihren individuellen Lernzuwachs und die eigene berufliche Eignung für die ausgewählten Berufsbereiche. Auch vom/ von der jeweiligen/-r Ausbilder/in gibt es ein Feedback in Form einer schriftlich dokumentierten Einschätzung. Dieses Projekt dient der Förderung ausbildungsrelevanter Schlüsselkompetenzen und stärkt gleichzeitig den Zusammenhalt innerhalb der Klasse.